Digitale Bilderrahmen: digitale, elektronische Fotorahmen

Als digitale Bilderrahmen werden Geräte zur digitalen Bild- oder Videowiedergabe bezeichnet. Der elektronischer Bilderrahmen wirkt auf den ersten Blick wie ein normaler Fotorahmen, ist aber tatsächlich mit einem TFT- oder LCD Bildschirm ausgestattet. Die Vermarktung digitaler Bilderrahmen konnte erst seit dem Anfang dieses Jahrhunderts mit Erfolg verzeichnet werden. Die Bildschirme digitaler Rahmen werden zusätzlich mit Lautsprechern sowie einem Kartenlesegerät ausgestattet. Digitale Fotorahmen werden in einer Fassung aus Glas, Metall oder Kunststoff angeboten. Individuell gefertigte digitale Bilderrahmen mit Schutzglas und Passepartouts lenken die Aufmerksamkeit auf das Bild und verdrängen die digitale Optik in den Hintergrund.

Technische Details eines digitalen Bilderrahmens

Bei digitalen Fotorahmen werden die mit einer Digitalkamera aufgezeichnete Daten durch einen integrierten Speicherkartenleser, per Bluetooth oder über Internet übertragen und in einer Verarbeitungseinheit umgewandelt, damit die Bilder und Videos auf dem TFT-Bildschirm angeschaut werden können. Digitale Fotorahmen werden netz- oder batteriebetrieben. Die Bildschirmdiagonale verschiedener Modelle reicht von 1,1 bis zu 10,4 Zoll.

Digitale Bilderrahmen sind in unterschiedlichen Ausführungen erhältlich. Einfache digitale Fotorahmen ermöglichen ausschließlich das wechselnde Anzeigen von Bildern. Videos und Musik können mit multimedialen Bilderrahmen abgespielt werden. Die neuesten Multimedia-Bilderrahmen sind mit WLAN zum Laden der Bilder aus dem Internet ausgestattet und Bilderrahmen mit DVB-T-Tuner verwandeln sich in einen kleinen Fernsehgerät.

Fotografieren: Digitale Fotos für den elektronischen Fotorahmen

Die meisten digitalen Bilderrahmen sind im Format 16:6 erhältlich, daher sollte beim Fotografieren der Format besonders beachtet werden. Fotografiert man im üblichen 4:3 Format, werden Bilder vom Bilderrahmen zur Anpassung gezogen und verzehrt. Dadurch entstehen am Rand breite Streifen, die durch die Einstellung des Bilderrahmens jeweils nur auf den Hoch- oder Querformat vermieden werden können. Das Verwenden einer Spiegelreflexkamera macht es auch nicht besser, da die Bilder trotzdem für einen digitalen Fotorahmen nachbearbeitet werden müssen.